Ohne Frauen geht es nicht - wie Sie Frauen für Ihr Unternehmen begeistern

von „Fachkräfte finden“ - zu „Fachkräfte ERMÖGLICHEN“ 

Steffen Braun - Experte für intelligente Mitarbeiterbindung 

In meiner Keynote geht es um etwas, was in vielen Unternehmen schon als Bauchgefühl da ist - aber noch zu selten als Strategie: Ohne Frauen geht es nicht.

Nicht als „Diversity-Projekt“. Nicht als oberflächliche Image-Kampagne. Sondern als konkrete Antwort auf eine brennende Frage:

Wie halten wir unser Geschäft am Laufen, wenn Fachkräfte fehlen - und zwar dauerhaft? 

Der Ausgangspunkt - das Bewerbungsgespräch

Stellen Sie sich folgende Szene vor: ein seit längerer Zeit unbesetzter Arbeitsplatz und ein Bewerbungsgespräch. Die Kandidatin, nennen wir sie „Lea“, ist fachlich sehr stark, würde menschlich sehr gut ins Team passen, der Unternehmer sieht sie innerlich schon in seiner Firma. Und dann sagt sie - freundlich, klar, ohne Drama: „Ich würde gerne bei Ihnen anfangen. Aber ich kann im Moment nur 20 Stunden. Und bitte nicht nach 15 Uhr.

Wenn Sie Frauen als Mitarbeiter gewinnen wollen, helfen Sie dabei, die Care-Arbeit zu verringern.

© generiert mit KI

Ein Satz, der wie eine kalte Dusche wirkt. Und in manchen Köpfen reflexartig zu einer der folgenden Reaktionen führt: „Das wird nichts. Wir brauchen unbedingt eine Vollzeitkraft“, oder: „Nicht umsetzbar. Unsere Kunden erwarten einen Ansprechpartner bis 17.00 Uhr.“ Oder vielleicht auch: „sie will sich nicht wirklich engagieren.

Was passiert, wenn Lea noch beiläufig erwähnt, dass sie ein Kind im Vorschulalter hat? Nicht selten die innere Vorstellung: „In dem Alter sind Kinder öfter krank. Und dann wird sie häufig fehlen.“ Oder vielleicht auch: „Für Führungsaufgaben nicht geeignet“.

Das Ende vom Lied: eine Absage an Lea. Und die Illusion, dass sich in den nächsten Wochen bestimmt jemand findet, der in Vollzeit für diese Stelle zur Verfügung steht. Das Problem: diese Illusion zerplatzt und die Stelle bleibt weiterhin unbesetzt.   

Machen Sie einen Perspektivwechsel und ERMÖGLICHEN Sie Fachkräfte!

Dabei hat Lea etwas ganz anderes gesagt. Sie hat zum Ausdruck gebracht: „Ich will mich engagieren. Aber meine familiären Verpflichtungen lassen im Moment leider nicht mehr zu.

Mit meiner Keynote machen Sie einen Perspektivwechsel. Und stellen sich die Frage: „Was kann ich als Arbeitgeber tun, damit Lea ihr fachliches Potential (ihr Wissen und ihre Erfahrung) in meinem Unternehmen ausschöpfen kann?“ Und auch: „Wie werde ich für Frauen wie Lea zu einem attraktiven Arbeitgeber?“ Und ERMÖGLICHEN damit Fachkräfte.

Denn Ihnen ist klar geworden: Wenn der Kalender von Lea mit familiären Verpflichtungen randvoll ist, dann ist weder ein Obstkorb noch eine Gesundheitsapp eine Lösung.

 Warum arbeiten viele Frauen in Teilzeit?

Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat in den letzten 20 Jahren zugenommen und lag im Jahr 2024 bei fast 75%. Bei Müttern mit Kindern unter 18 Jahren liegt die Erwerbsquote insgesamt bei ungefähr 71%, wobei Mütter mit Kindern unter 3 Jahren gerademal mit 40% in der Erwerbsstatistik erscheinen.

Vor allen Mütter arbeiten in Teilzeit, weil es zeitlich nicht anders geht.

Eine positive Entwicklung? Auf den ersten Blick und, wenn wir uns die Erwerbstätigenquote an sich ansehen: ja.

Bei genauerem Hinsehen wird aber schnell klar, dass es nicht nur um die Frage geht, ob Frauen in einem Beschäftigungsverhältnis stehen.

Wenn wir auf das Arbeitsvolumen blicken, also darauf, wie viele Stunden Frauen Arbeit erbringen (können), dann sieht die Sache schon anders aus.

Fast 50% der Frauen in Beschäftigungsverhältnissen arbeiten in Teilzeit. Dabei sind Mütter mit Kindern unter 18 Jahren mit ungefähr 68% und Mütter mit Kindern unter 3 Jahren mit 73% teilzeitbeschäftigt.

Gerade bei Müttern hat sich die Teilzeitquote in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich verändert.  

Der wichtigste Grund für eine Arbeit in Teilzeit ist dabei nach wie vor die Tatsache, dass es neben der betrieblichen Arbeit noch einen zweiten „Job“ gibt.

Unbezahlt. Im Hintergrund allgegenwärtig, aber nicht immer sichtbar und häufig nicht mit der gebührenden Aufmerksamkeit behandelt, aber trotzdem real vorhanden: die Kinderbetreuung und/oder die Pflege von Angehörigen, also die unbezahlte Sorgearbeit (Care-work).

Deshalb geht es bei der Frage, wie wir Fachkräfte ERMÖGLICHEN, darum, wie wir den Kalender von Lea bei den familiären Verpflichtungen entlasten können.

 WEN wollen wir für unser Unternehmen begeistern?  

Klar. Frauen. Doch dies ist zunächst ein Oberbegriff. Schauen wir uns jetzt einmal genauer an, welche Gruppen von Mitarbeiterinnen wir in unseren Unternehmen beschäftigen:

  • Berufseinsteigerinnen,
  • Single-Frauen, 
  • Frauen in Partnerschaft ohne Kinder, 
  • Mütter mit Kindern im Vorschulalter,  
  • Mütter mit schulpflichtigen Kindern, 
  • Alleinerziehende Mütter,   
  • Mitarbeiterinnen, die Angehörige pflegen.  
Unbezahlte Sorgearbeit ist weiterhin Sache der Frauen.

© JenkoAtaman - stock.adobe.com 

Jede dieser Gruppen hat ihre eigenen Bedürfnisse, die mit der jeweiligen Lebenssituation der Frauen im Zusammenhang stehen. Und damit auch jeweils eigene Erwartungen an Sie als Arbeitgeber. Was dann noch hinzukommt, ist die Vielfalt an Generationen. Denn in jeder Gruppe finden wir auch unterschiedliche Altersgruppen der Mitarbeiterinnen. Mit ähnlichen und zum Teil auch verschiedenen Wertvorstellungen und der Frage, wie diese Werte gelebt werden können.

 Womit können Sie Fachkräfte ERMÖGLICHEN?

Mit dem bereits erwähnten Perspektivwechsel und der Frage: „Was kann ich als Arbeitgeber tun, damit Frauen wie Lea ihr fachliches Potential (ihr Wissen und ihre Erfahrung) in meinem Unternehmen ausschöpfen können?

 Planbarkeit und Flexibilität sind die eigentlichen Benefits   

Nutzen Sie jede Möglichkeit, ihre Mitarbeiterinnen zu fragen, wo ihnen in der jeweiligen Lebenssituation „der Schuh drückt“. Und das nicht nur im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen. Sondern bei jedem Mitarbeitergespräch, bei dem diese Frage passt.

Um ehrliche Antworten zu erhalten, ist noch eines wichtig: eine betriebliche Atmosphäre der Offenheit und Rücksichtnahme. Denn nur, wer psychologische Sicherheit verspürt, lässt sich auf ein Gespräch über persönliche Bedürfnisse mit seinem Chef oder seiner Führungskraft ein. Wer sich hingegen an Kommentare wie „Schon wieder Kind krank?“ oder „Morgen wieder nicht beim Meeting dabei?“ in seinem Arbeitsalltag gewöhnen musste, wird sich weniger an dieser Diskussion beteiligen. Und eher schauen, ob es bei der Konkurrenz nicht bessere Bedingungen gibt.

Eine wichtige Voraussetzung für eine gelungene Bindung von Frauen an Ihr Unternehmen ist die Ihre Unternehmenskultur.

© Originalfoto: Africa images - canva.com/canva pro.  

Wenn hingegen die Unternehmenskultur passt, werden Sie erfahren, welche Maßnahmen sich in Ihrem Unternehmen für eine bessere Vereinbarkeit von Job & Familie am besten eignen.

Von Ideen für mobiles Arbeiten über eine mögliche Unterstützung bei haushaltsnahen Dienstleistungen bis hin zu der Frage, wie betriebliche Termine zu familienfreundlichen Zeiten anberaumt werden können.

Denn Planbarkeit bei der Arbeitszeit und die Möglichkeit, bei familiären Notfällen flexibel reagieren zu können, sind die Benefits, die Frauen in vielen Alltagssituationen wirklich helfen.

Und damit Fachkräfte ERMÖGLICHEN.

 Für wen ist diese Keynote? 

Wenn Frauen nicht länger vor die Wahl zwischen Job und Familie gestellt werden sollen (und wollen),  dann ist das Bewusstsein für die folgende Tatsache wichtig: Frauen wollen mehr arbeiten, können dies aber solange nicht, wie der Alltag mit familiären Verpflichtungen der unterschiedlichsten Art randvoll ist.

Meine Keynote richtet sich deshalb an Menschen, die Verantwortung tragen und deshalb entscheidend dabei mithelfen können, dieses Bewusstsein zu erhöhen - und das sowohl in Unternehmen als auch in der Gesellschaft:

Mein Impulsvortrag zum Thema Caring Company.
  • Geschäftsführer:innen, Inhaber:innen, Vorstände mittelständischer Unternehmen,
  • HR-Verantwortliche und Führungskräfte, 
  • Arbeitgeberverbände, Kammern, Wirtschaftsforen, 
  • Gewerkschaften, Frauenverbände, Gleichstellungs- und Familienorganisationen,  
  • Panels & Verbandstage, die Fachkräftesicherung nicht nur diskutieren, sondern gestalten und ermöglichen wollen. 

Wenn Sie möchten, dass Ihr Publikum nicht nur „verstanden“ hat, sondern bereit ist, zu handeln, dann ist diese Keynote Ihr Impuls.

Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Erstgespräch! 

Lassen Sie sich und Ihr Publikum inspirieren, motivieren & begeistern.  

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