Intelligente Mitarbeiterbindung - wie Sie als Caring Company unwiderstehlich werden
Gestern war: "Fachkräfte finden - heute gilt: "Fachkräfte ERMÖGLICHEN"
Steffen Braun - Experte für intelligente Mitarbeiterbindung
Versuchen Sie seit längerer Zeit vergeblich, Schlüsselpositionen in Ihrer Firma mit qualifizierten Mitarbeitern zu besetzen? Hat der Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel Ihr Unternehmen bereits fest im Griff? Haben Sie darüber hinaus das Gefühl, Ihre Mitarbeiter engagieren sich nicht zu 100% für Ihre Firma?
Dann ist dieser Impulsvortrag genau das Richtige für Sie!
Ihre Mitarbeiter sind neben Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung das Gold in Ihrem Unternehmen. Und das unabhängig davon, ob Sie es bereits zum Marktführer geschafft haben oder der zweit- oder drittbeste Anbieter in Ihrem Marktsegment sind. Mit motivierten Mitarbeitern gleichen Sie diesen Unterschied aus.
„Wenn sich Ihre Mitarbeiter reinhängen, dann hängen Sie Ihre Konkurrenz ab.“
Mitarbeiterbindung ist für mich ein ganz besonderes Thema. Etwas, das wir am besten mit Herz und Köpfchen angehen und nicht als zeitlich begrenztes Projekt ansehen - weil mal wieder eine Stelle zu besetzen ist.

© eigene Darstellung.
Ich visualisiere in meinen Impulsvorträgen das Thema Mitarbeiterbindung gerne als Haus - Sie können darin auch gerne Ihren Firmensitz sehen. Ein Gebäude braucht ein tragfähiges Fundament und stabile Seitenwände oder auch Säulen. Dazu ein solides Dach, das Ihrer Organisation einen zuverlässigen Schutz bietet. Und widerstandsfähig ist gegenüber Einflüssen, die von außen auf Ihr Unternehmen einwirken (wollen).
Haus der intelligenten Mitarbeiterbindung
Aus meiner Sicht sind drei Säulen wichtig, wenn wir unsere Mitarbeiter mit Herz und Köpfchen von unserer Organisation überzeugen wollen. WARUM? WEN? WOMIT?
WARUM ist intelligente Mitarbeiterbindung so wichtig?
Die „Schuldige“ ist schnell gefunden - die demografische Entwicklung. Schätzungen zufolge werden in den nächsten Jahren - je nach Prognose - 4 bis 5 Mio. Menschen den Arbeitsmarkt in Deutschland verlassen. Und eine Lücke hinterlassen, die wir nicht schließen werden. Egal, was wir uns ausdenken und wen wir versuchen, für den Arbeitsmarkt zu aktivieren. Die Babyboomer sind auf dem Weg in die Rente. Und das wird sich in den nächsten Jahren noch stärker bemerkbar machen.

© Originalfoto: Kenishirotie - canva.com/canva pro.
Es wird also wesentlich mehr Jobs als Menschen geben, die diese Arbeit verrichten können. Und das nicht erst im Jahr 2030, auf das sich die Prognosen hauptsächlich beziehen.
Das Problem des Fachkräfte- und Arbeitskräftemangels ist bereits heute in vielen Branchen überaus deutlich spürbar.
WEN wollen wir binden?
Eine intelligente Mitarbeiterbindung setzt voraus, dass wir uns im Klaren darüber sind, wen wir von unserer Organisation überzeugen wollen. Denn: Mitarbeiter-Bindung ist zunächst einmal ein allgemeiner Oberbegriff. Es lohnt sich also, hier einmal ganz genau hinzuschauen.
Haben Sie einen Überblick darüber, aus welchen Gruppen sich Ihre Belegschaft zusammensetzt? Hier ein erster Überblick:
Diese Mitarbeiter-Gruppen haben naturgemäß ihre eigenen Bedürfnisse und damit auch ihre eigenen Erwartungen an Sie als Arbeitgeber. Doch damit nicht genug. Denn in diesen Gruppen haben wir auch Menschen aus verschiedenen Generationen.
Zum einen die Babyboomer, die uns nach und nach in Richtung Rente verlassen werden. Dazu eine mittlere Generation, die sich im besten Erwerbsalter befindet. Zum anderen die Generation Z, die mit ganz eigenen Ideen in den Arbeitsmarkt eintritt. Und auch diese Generationen haben ihre eigenen Bedürfnisse und damit Erwartungshaltungen an Sie als Unternehmer.
WOMIT wollen wir Mitarbeiter binden?
Das grundsätzliche Verständnis für die Mitarbeiterbindung - heute und morgen
Es gibt zwei Wahrheiten, die den Arbeitsmarkt heute und in der Zukunft charakterisieren: die veränderten Machtverhältnisse und eine andere Mitarbeiter-Loyalität.
Die Zeiten, in denen Sie sich die besten Mitarbeiter aus einem großen Bewerber-Pool aussuchen konnten, sind längst vorbei. Heute entscheiden in vielen Branchen und bei höher qualifizierter Arbeit die Mitarbeiter, wo sie arbeiten wollen. Das bedeutet, dass sich der Schwerpunkt von Angebot und Nachfrage zugunsten der Arbeitnehmer verschoben hat.
Und noch etwas ist anders. Für die Generation der heute 50-bis 60-Jährigen war es nicht unüblich, über Jahre hinweg bei einem Arbeitgeber zu bleiben, um dort Karriere zu machen.
Für jüngere Mitarbeiter-Generationen und insbesondere die Generation Z ist so ein Szenario für das eigene Arbeitsleben nur noch schwer vorstellbar. Wem die Unternehmenskultur und/oder die Arbeit an sich nicht mehr gefällt, der geht von sich aus, weil er unter mehreren Unternehmen auswählen kann, die sich um seine Arbeitskraft bewerben.
Und das nicht erst in den nächsten Jahren. In vielen Bereichen ist diese Zukunft bereits tägliche Gegenwart. Schätzungen gehen davon aus, dass diese erhöhte Wechselbereitschaft 30-40% der Mitarbeiter in Ihren Unternehmen betreffen wird.
Die Lösung für Ihre Herausforderungen - die Caring Company
Es geht für Sie als Unternehmer also nicht nur darum, Fach- und Arbeitskräfte für Schlüsselpositionen in der Wertschöpfungskette Ihrer Firma zu finden. Sondern auch darum, die Loyalitätsphase gewonnener Mitarbeiter zu verlängern.
Und das gelingt Ihnen am besten, wenn Sie Ihr Unternehmen bewusst zu einer Caring Company entwickeln. Die Idee einer Caring Company besteht darin, den Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, das diese von einer längerfristigen Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen überzeugt. Doch dabei bleibt es nicht.
Die Angebote einer Caring Company gehen weiter, und zwar in das familiäre Umfeld des Mitarbeiters. Während sich viele der heute noch angebotenen Benefits allein auf den Mitarbeiter beziehen, schließen die Angebote einer Caring Company auch den Lebenspartner/die Lebenspartnerin, die Kinder und auch die Eltern des Betriebsangehörigen mit ein.

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Diese Fragen verändern alles
In meinen Impulsvorträgen gebe ich Ihnen drei Fragen an die Hand, die für die Entwicklung Ihres Unternehmens zu einer Caring Company entscheidend sind:
Das Dach Ihrer Organisation
Was hält nun die drei Säulen WAS? WEN? WOMIT? zusammen und bietet einen soliden Schutz vor ungewollten Einflussnahmen auf Ihre Mitarbeiter von außen? Eine Unternehmenskultur der Rücksichtnahme.
Eines ist sicher: die besten Benefits werden nur zögerlich genutzt, wenn die Unternehmenskultur nicht stimmt. Deshalb ist psychologische Sicherheit der eigentliche Hebel, um die Maßnahmen einer Caring Company zur Zufriedenheit Ihrer Belegschaft umsetzen zu können.
Meine Erfahrung zeigt, dass Mitarbeiter Vereinbarkeitsmodelle nur dann nutzen, wenn sie wegen Schwangerschaft, Eltern-Sein oder zu pflegenden Angehörigen keine Nachteile bei der Karriere oder der Beschäftigung an sich befürchten müssen.
Kennen Sie die leisen, aber leider sehr effektiven Kulturbremsen zwischen KollegINNen und auch zwischen Führungskräften und Mitarbeitern („Halbtags?“ „Schon wieder Kind krank?“ „Wieder nicht beim Meeting dabei?“)?
Und last but not least: das Fundament
Intelligente Mitarbeiterbindung ist nicht zum Null-Tarif zu haben. Die Umsetzung der Ideen einer Caring Company kosten Geld - nicht in jedem Fall sehr viel, aber Kosten entstehen. Das betrifft zum Beispiel Maßnahmen für die Unterstützung von Care-Arbeit, die zum Löwenanteil durch Frauen geleistet wird.
Und gerade im Mittelstand gibt es immer den Spagat zwischen „umsetzen wollen“ und „umsetzen können“. Deshalb kommen Sie als Unternehmer nicht drumherum, sich mit den Abläufen der Werte-Entstehung in Ihrer Firma auseinanderzusetzen. Denn eine funktionierende Wertschöpfungskette ist die Voraussetzung für ein Geschäftsmodell, das auch die notwendigen finanziellen Ressourcen für die Entwicklung zu einer Caring Company bereit hält.
Was bleibt nach meinem Impulsvortrag für Ihren unternehmerischen Alltag?

Denn Sie haben verstanden: Viele reden darüber, wenige handeln. Wer zuerst liefert, gewinnt.
